Dealer in der Spielbank: Gehalt, Beruf & Ausbildung als Croupier

Von Sonja Çeven am 28.4.2022

(Letzte Aktualisierung am 9.2.2026)
Lesezeit ca. 11 Min
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Dealer im Glücksspiel: Gehalt, Berufsbild und Ausbildungsmöglichkeiten im Überblick

Wer schon einmal in einer echten Spielbank war, der kennt die ganz besondere Atmosphäre, die kein anderer Ort bietet. Ein elegantes Dekor, gedimmtes Licht und knisternde Spannung in der Luft –  für Besucher ein edles Spektakel, für Croupiers der tägliche Arbeitsort. Aber wie wird man eigentlich Dealer in einer landbasierten Spielbank? Wir verraten dir, was es mit dem Beruf als Croupier auf sich hat und welche Voraussetzungen du mitbringen musst.

Was macht man im Beruf als Spielbank Dealer?

Die Aufgaben eines Croupiers bzw. einer Croupière sind vielfältig und anspruchsvoll. Die Dealer in der Spielbank sind Experten für Tischspiele wie Roulette, Blackjack, Baccarat und Poker und begleiten Besucher souverän durch alle Glücksspiele.

Sie bereiten nicht nur die Spieltische und Spiele vor, sondern leiten diese auch. Je nach Art des Spiels fallen hier unterschiedliche spezifische Aufgaben an, auf die wir später im Einzelnen eingehen werden.

Croupiers haben stets den Überblick über die Spielteilnehmer und das Spielgeschehen. Sie nehmen die Annoncen, also die Ansagen zu Wetten und Einsätzen der Spieler, entgegen, rechnen im Kopf die Zahlungsquoten aus und zahlen dann etwaige Gewinne aus.

Natürlich gehört es auch zu den Aufgaben eines Croupiers, alle Spielregeln perfekt zu beherrschen und erklären zu können.

Die Aufgaben eines Croupiers im Überblick

  • Vorbereitung der Spieltische und Spiele
  • Entgegennahme der Spieleransagen (Annoncen) 
  • Durchführung des Spiels (bspw. das Auslegen der Karten, oder der Wurf der Roulette-Kugel in den Kessell)
  • Ausrechnen der Quoten und Gewinne im Kopf
  • Auszahlung der Gewinne
  • Überwachung des Spielgeschehens und der Einhaltung der Regeln
  • Beantworten von Fragen zu allen spielrelevanten Aspekten
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Für welche Spiele gibt es Croupiers in einer Spielbank?

Je nachdem, welche Spielbank du betrittst, kann das Angebot aus Tischspielen variieren. Nicht in allen Spielbanken beispielsweise wird gepokert und nicht überall gibt es Baccarat.

Croupiers kennen sich natürlich mit allen typischen Spielen perfekt aus, was den Aufbau des Spiels, die Regeln und die Abläufe betrifft.

Diese variieren natürlich je nach Art des Spiels, so dass sich die Aufgaben eines Roulette-Croupiers bspw. von denen eines Poker Dealers unterscheiden. Wir verraten dir, was genau die Croupiers bei den einzelnen Glücksspielarten alles so zu tun haben.

Blackjack Croupier

Blackjack ist ein beliebtes Kartenspiel, welches in keiner Spielbank online oder offline fehlen darf. Das Spiel ist recht einfach zu erlernen, gleichzeitig aber sehr spannend und abwechslungsreich.

Beim Blackjack spielen die Spieler gegen den Dealer, mit dem Ziel, mit ihren Karten näher an die Zahl 21 heranzukommen als der Dealer oder einen punktgenauen Treffer zu erzielen.

Der Blackjack Croupier spielt also als Repräsentant der Bank (des Spielbank) selbst aktiv mit, da auch er Karten erhält und zieht. Zu Beginn des Spiels nimmt der Dealer die Einsätze aller Spielteilnehmer entgegen. Anschließend teilt er jedem Teilnehmer zwei Karten aus. Auch vor sich selbst legt er zwei Karten, von denen eine aufgedeckt wird.

Die zweite Karte, die sogenannte Hole Card, bleibt verdeckt. Die Spieler müssen nun entscheiden, ob und wie sie im Spiel bleiben. Spieler können eine weitere Karte ziehen oder darauf verzichten, wenn sie mit ihrem aktuellen Kartenwert zufrieden sind.

Haben alle Teilnehmer ihre Wahl getroffen, deckt der Dealer seine Hole Card auf. Liegt der Wert der beiden Dealer-Karten bei unter 17, zieht der Dealer so lange Karten nach, bis der Wert von 17 erreicht oder überschritten ist.

Nun vergleicht der Dealer seinen Kartenwert mit dem der Spielteilnehmer und ermittelt dadurch den Gewinner des Spiels. Er verkündet das Ergebnis, rechnet die Gewinnsummen aus und zahlt die Gewinne in Form von Chips im Anschluss aus.

Danach bereitet er alles für die nächste Spielrunde vor. Dabei müssen Chips geordnet und die Bankroll geprüft werden. Sobald alles bereit ist, kündigt er die nächste Runde an und das Ganze beginnt wieder von vorne.

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Roulette Croupier

Ebenso wie ein Blackjack Dealer führt auch ein Roulette Croupier die Spielteilnehmer souverän durch das Roulette. Zu Beginn organisiert er die Bankroll und stapelt die Chips ordentlich.

Nach der Begrüßung und etwaigen Erklärung der Spielregeln platzieren die Spieler ihre Einsätze auf dem Spielfeld, bzw. auf bestimmte Zahlen, Farben gerade/ungerade.

Sobald die Spieler fertig damit sind, spricht der Dealer den berühmten Satz „Rien ne va plus” (auf Deutsch: „Nichts geht mehr”) aus. Das eigentliche Spiel kann nun beginnen. Der Dealer selbst dreht das Roulette-Rad in eine Richtung und wirft die Roulette-Kugel dann in die entgegengesetzte Richtung in den Kessel.

Sobald die Kugel in einem der 37 Fächer beim Europäischen Roulette oder 38 Fächer beim Amerikanischen Roulette fällt, verkündet der Croupier das Ergebnis, bspw. „19 Schwarz”.

Mit einem speziellen Marker, Dolly genannt, markiert er die Gewinnzahl auf dem Spielfeld. Mit seinem Râteaux (Rechen) sammelt er dann die eingesetzten Chips von den anderen Spielfeldern.

An jene Spieler, die richtig getippt haben, zahlt er dann die Gewinne aus, die er zunächst selbst im Kopf ausrechnet. Das Spiel ist nun beendet und der Dealer bereitet wieder alles für die nächste Runde vor.

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Poker Croupier

Im Vergleich zu Blackjack und Roulette ist Poker ein etwas komplexeres Spiel mit verschiedenen Varianten und deutlich mehr Regeln.

Poker Dealer müssen sich natürlich bestens mit dem Spiel auskennen und ein perfektes Poker Face an den Tag legen. Auch für den Poker Croupier besteht die erste Aufgabe darin, den Tisch zu organisieren. Er bereitet dabei die Chips, Karten und Buttons vor.

Im Anschluss platziert der Dealer den Small Blind und den Big Blind, also die Zwangseinsätze. Der Spielteilnehmer, der links vom Dealer-Button sitzt, zahlt den Small Blind, der Spieler links neben diesem dann den Big Blind, der in der Regel doppelt so hoch ist.

Nun mischt der Dealer die Karten, entweder per Hand oder mit einer Mischmaschine. Je nach Poker-Variente werden zwei Karten (Texas Hold’em) oder vier Karten (Omaha) ausgeteilt. Diese Karten werden als Hole Cards bezeichnet. Basierend auf ihren Karten legen die Spieler nun im sogenannten Pre-Flop die Einsätze fest.

Im Anschluss deckt der Dealer beim Flop drei Community Cards in der Mitte des Tisches auf. Die Spieler entscheiden nun, ob sie mir ihren Karten mitgehen (Call), den Einsatz erhöhen (Raise) oder aussteigen (Fold). Der Dealer überwacht, ob die Spieler die Aktion ausführen, die sie angekündigt haben und dreht im Anschluss beim Turn die vierte Community Card auf.

Erneut müssen Spieler eine Entscheidung treffen, bevor dann die fünfte Community Card, die River Card, aufgedeckt wird. Nun steht für die Spieler die letzte Entscheidung an, bevor alle Spieler dann ihre Hände enthüllen. Der Dealer bewertet die Hände entsprechend der offiziellen Hand-Rangfolge und verkündet den Gewinner. Diesem schiebt er dann die gewonnenen Chips zu.

Während des gesamten Spielablaufes passt der Dealer darauf auf, dass alles korrekt zugeht und Spieler keine übermäßigen Verzögerungen verursachen.

Wie viel verdient ein Croupier in Spielbank?

Als Croupier hat man einen spannenden Arbeitsalltag, aber natürlich sollte eine Arbeit im Idealfall nicht nur Spaß machen, sondern auch finanziell lohnend sein.

Wie viel ein Croupier verdient, hängt von verschiedenen Faktoren ab. So verdienen Einsteiger weniger als erfahrene Croupiers und auch der Standort der Spielbank spielt eine wichtige Rolle.

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So zahlen die bekannten Spielbanken in deutschen Großstädten in der Regel ein höheres Gehalt als kleinere Betriebe im Ländlichen. So liegt das durchschnittliche Jahresgehalt in den Städten bei einem Vollzeitjob je nach genauem Standort bei zwischen rund 42.000 und 51.000 € brutto. Der mögliche Gehaltsrahmen kann aber durchaus bis über 60.000 € gehen.

Wer gerade erst in den Beruf einsteigt, sollte aber mit deutlich weniger rechnen. In der Regel gleichen Trinkgelder, in der Branche Troncs genannt, die niedrigen Einstiegsgehälter aber aus. Aus Sicht der Klientel gehört es zum guten Ton, 1 bis 5 % des Gewinns als Trinkgeld zu geben. Bei größeren Gewinnen zeigen sich Spieler oft noch deutlich spendabler.

Üblicherweise werden die Trinkgelder aber in einem Pott gesammelt und am Ende des Monats fair auf das gesamte Personal aufgeteilt. Es ist nicht unüblich, dass pro Person dabei ein paar Hundert Euro extra im Monat zusammenkommen.

Ein weiteres monetäres Extra hängt damit zusammen, wann genau der Croupier arbeitet. So gibt es auch im Beruf des Spielbank Dealers insbesondere Nacht- und Wochenendzuschläge.

Diese Arbeitszeiten hat ein Dealer in der Spielbank

Wer Croupier werden möchte, sollte sich darauf einstellen, nicht zu den üblichen Bürozeiten zu arbeiten. Grundsätzlich gibt es verschiedene Schichten, die sich nach den Öffnungszeiten der jeweiligen Spielbank richten. Grundsätzlich haben die Glücksspielbetriebe in Deutschland eher Abend- und Nachtbetrieb, vor allem, was die Tischspiele betrifft.

Das Automatenspiel ist je nach Spielbank in der Regel schon ab dem späten Vormittag (11 oder 12 Uhr) möglich. Etwas später startet das klassische Spiel an den Tischen. Dort beginnt der Betrieb je nach Spielbank ab 15, 16 oder 17 Uhr.

Ab 2 oder 3 Uhr morgens ist dann in der Regel Schluss und die Spielbanken schließen ihre Türen bis zur nächsten Mittagsschicht.

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Kann man eine Dealer Ausbildung in der Spielbank machen?

Die Karriere eines Croupiers beginnt anders als viele andere Berufe nicht mit einer klassischen Ausbildung. Es handelt sich also nicht um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf wie Kaufmann/Kauffrau, Fachkraft für Gastronomie oder Lagerlogistik, etc. Auch ein Croupier-Studium an einer Hochschule ist nicht notwendig bzw. möglich.

Stattdessen beginnt der Werdegang eines Croupiers in der Regel direkt in der Spielbank. Wie genau das abläuft, verraten wir dir im Detail nun im Folgenden.

Wie kann man Dealer werden?

Es gibt zwar kein Studium und keine staatlich anerkannte Ausbildung zum Croupier, aber zu erlernen gilt es den Beruf natürlich dennoch. Die Ausbildung erfolgt in der Regel intern direkt in der Spielbank. Natürlich bildet nicht jede Spielbank ihre eigenen Croupiers aus, weshalb Croupier-Anwärter ggf. hier zu Beginn örtlich flexibel sein müssen.

Wer also Croupier werden will, sollte nach aktiven Stellenangeboten schauen. Die Spielbanken listen ebenso wie andere Unternehmen die bei ihnen offenen Stellen unter anderem auf den renommierten Online-Portalen zur Jobsuche. Dort kann man gezielt nach dem Job des Croupiers bzw. Dealer suchen und sich einen Überblick verschaffen.

Im Anschluss folgt der übliche Weg zur Anstellung. Man schreibt eine Bewerbung, in der Regel mit professionellem Anschreiben und Lebenslauf, sofern nicht anders angegeben und mit Glück folgt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch. Hier liegt es nun am Bewerber, vor der Personalabteilung zu glänzen und den potenziellen Arbeitgeber zu überzeugen.

Der Beruf des Croupiers in deutschen Spielbanken ist in der Regel an eine Festanstellung in Teil- oder Vollzeit geknüpft. Das genaue Arbeitsverhältnis ist dabei oft über Tarifverträge geregelt, was verschiedene Vorteile bringt.

Dazu zählen unter Anderem vertragliche Sicherheit und Transparenz, fest geregelte Arbeitszeiten und Zuschläge, faire Bedingungen und Gehälter und oft sogar eine betriebliche Altersvorsorge.

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Diese Voraussetzungen muss ein Spielbank Croupier erfüllen

Unabhängig davon, ob die interne Ausbildung bereits absolviert ist oder nicht, gibt es verschiedene Grundvoraussetzungen, die ein Croupier erfüllen muss. Dabei kommt es nicht nur auf die Fachkenntnis rund um die verschiedenen Spielabläufe an, sondern auch stark auf die individuelle Persönlichkeit.

Schließlich dealen Croupiers nicht nur mit Karten, sondern auch einer Vielzahl verschiedener Menschen. Wer als Dealer im Glücksspiel arbeiten möchte, muss vor allem folgendes mitbringen:

  • Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit
  • Ein offener und selbstbewusster Umgang mit Menschen
  • Teamfähigkeit
  • Eine positive und sympathische Ausstrahlung
  • Konzentrationsfähigkeit und Multitasking
  • Gutes mathematisches Verständnis und souveräne Kopfrechnung
  • Fähigkeit zur Diskretion und Neutralität
  • Stressresistenz
  • Fingerfertigkeit und Feinmotorik 
  • Ein gepflegtes und professionelles Erscheinungsbild

Ebenfalls von Vorteil sind gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere in den größeren Spielbanken, in denen viel internationaler Kundenverkehr herrscht. Englisch ist dabei ein Muss, aber auch weitere Sprachen wie Französisch, Spanisch oder Italienisch, ebenso wie Russisch oder Türkisch können je nach Standort sehr nützlich sein.

So läuft das Croupier Training

Wer noch keinerlei Berufserfahrung als Croupier, aber Interesse an einer Anstellung hat, muss sich in einer der ausbildenden Spielbanken um einen Platz in einem Ausbildungskurs bewerben. Eine renommierte Ausbildungsstätte ist die zur gleichnamigen Spielbank gehörige Spielbank Berlin Academy.

Unternehmen wie die Spielbank Berlin bieten intensive Trainingskurse mit Spezialisierung auf die verschiedenen angebotenen Glücksspielen an. Die Intensivkurse starten zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr und erstrecken sich in der Regel über einen Zeitraum von 6 bis 12 Wochen.

Für gewöhnlich startet man mit der Spezialisierung auf eine Glücksspielform. Beispielsweise startet in der Spielbank Berlin als nächstes ab dem 1. Februar 2025 ein Poker-Kurs. Während des betriebsinternen Lehrgang erlernen die Croupier-Anwärter die korrekten Spielabläufe, Spielregeln und Gewinnauszahlungen. Vorkenntnisse sind zu Kursbeginn nicht nötig.

Nach erfolgreich absolviertem Poker-Kurs können Teilnehmer dann stufenweise weitere Spiele wie Blackjack und Roulette erlernen. Wer übernommen wird, startet zunächst mit einem befristeten Tarifvertrag. Nach zwei Jahren gibt es dann die Möglichkeit einer Festanstellung.

Wer nicht unbedingt in Berlin leben und arbeiten möchte, kann sich auch in anderen großen Spielbanken Deutschlands ausbilden lassen, bspw. in der Spielbanken in Hamburg, Bad Wiessee, Garmisch, Dortmund oder Duisburg.

Fazit

Der Weg zum Croupier ist gar nicht so schwierig, wie man vielleicht denken mag, der Beruf an sich dafür umso aufregender. Auch wer keinerlei Vorkenntnisse hat, kann sich auf den Karriereweg begeben, sofern gewisse Grundvoraussetzungen erfüllt sind. Croupiers müssen Köpfchen haben, gut rechnen können und vor allem sehr verantwortungsbewusst sein.

Ein gepflegtes Äußeres sowie ein freundlicher und souveräner Umgang mit den verschiedensten Gästen sind ebenso unerlässlich. Wer sich in dieser Beschreibung wiederfindet und Interesse an einem spannenden und auch zukunftssicheren Beruf hat, kann sich bei Spielbanken wie der Spielbank Berlin zunächst um einen Platz im Trainingskurs bewerben.

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FAQs: Dealer in der Spielbank: Gehalt, Beruf & Ausbildung als Croupier

Wer in der Spielbank als Dealer arbeiten möchte, muss in jedem Fall volljährig sein. In einigen Spielbanken ist sogar ein Mindestalter von 21 Jahren für den Einstieg als Croupier ins dortige Berufsleben erforderlich. Jedes Unternehmen kann die Anforderungen individuell festlegen.

Um Dealer in der Spielbank zu werden, wird kein Studienabschluss benötigt. Auch Abitur ist nicht erforderlich, da alle praktischen Kenntnisse für den Beruf erst vor Ort erlernt werden können und müssen. Eine passende Ausbildung zum Croupier gibt es im klassischen Sinne ebenfalls nicht.

Das durchschnittliche Gehalt eines Spielbank Dealers in Deutschland liegt je nach Standort bei zwischen 42.000 und 51.000 € brutto jährlich. In besonders großen und gut besuchten Spielbanken kann das Jahresgehalt sogar auf bis über 60.000 € hochklettern. Ein wesentlicher Bestandteil des Gehalts ist für jeden Croupier darüber hinaus das Trinkgeld.

Croupiers sind nicht pauschal von der Teilnahme am Glücksspiel ausgeschlossen. Allerdings ist es in der Regel untersagt, im eigenen Betrieb, in dem man als Croupier tätig ist, auch selbst zu spielen. Dem Spielvergnügen in einer anderen Spielbank steht in der Regel nichts im Wege, ebenso wenig wie der Spielteilnahme in Online Spielotheken.

Verschiedene Spielbanken in Deutschland bieten betriebsinterne Trainingskurse an, die sich über mehrere Wochen erstrecken und sehr intensiv sind. Eine renommierte Ausbildungsstätte ist die Spielbank Berlin Academy. Eine klassische schulische oder duale Ausbildung mit einem schulischen und praktischen Teil gibt es nicht.