Mehr als 60 % der Spielotheken Einzahlungen laufen über US-Dienste
von Sonja Çeven am 31.3.2026

PayPal ist in den deutschen Online-Spielotheken die beliebteste Zahlungsmethode. Insgesamt werden für über 60 % aller Einzahlungen US-Zahlungsdienstleister genutzt.
Eine Auswertung der Einzahlungen im Jahr 2025 auf den Plattformen BingBong und JackpotPiraten zeigt: US-Zahlungsdienstleister dominieren die Zahlungsoptionen in deutschen Online-Spielotheken. Mit mehr als 60 Prozent dominieren PayPal, Visa, Master und Apple Pay die europäischen Alternativen. PayPal selbst ist dabei mit fast 40 % der absolute Spitzenreiter.
Mehr als ein Drittel aller Zahlungen per PayPal
Die Ergebnisse unserer Auswertung zeichnen ein eindeutiges Bild. Spielerinnen und Spieler haben nicht nur Lieblings-Slots, sondern auch ganz klare Favoriten unter den Zahlungsarten. Ganze 38,7 % aller Einzahlungen werden mit Hilfe von PayPal getätigt. Damit liegt der US-Konzern klar vorn.
PayPal-Einzahlungen sind oft schon ab 1 € möglich und werden sehr schnell abgewickelt. Darüber hinaus ist PayPal seit vielen Jahren im deutschen E-Commerce vertreten und fest etabliert. Daher ist es wenig verwunderlich, dass auch Besucher von Online-Spielotheken bevorzugt zu dieser Zahlungsart greifen.

Mit 15,8 % liegt die Sofortüberweisung auf dem zweiten Platz. Hierbei handelt es sich um ein ursprünglich deutsches Produkt, welches 2005 gelauncht wurde, seit 2014 aber zur schwedischen Klarna-Group gehört. In der Spielothek findest du diese Zahlungsart daher als „Klarna”.
Mit 14,7 % aller Einzahlung folgt Mastercard auf dem dritten Platz. Auch hierbei handelt es sich um ein global operierendes US-Unternehmen, dessen Zahlungslösung in der Online-Spielothek sehr beliebt ist. Zum Vergleich: Die Visa Card liegt mit nur 7,8 % aller Einzahlungen nur auf Platz sechs.
Denn nach der Mastercard kommt mit 11,9 % Trustly. Bei Trustly handelt es sich ebenfalls um ein schwedisches Unternehmen, welches 2008 gegründet wurde und mittlerweile weltweit genutzt wird.
Auf Platz fünf der meist genutzten Zahlungsarten liegt dann Sofort überweisen mit Open Banking. Diese praktische Instant-Banking Option hat 2024 giropay ersetzt und wurde bislang für 8,9 % aller Einzahlungen genutzt.
E-Wallets auf dem Rückzug
Deutlich weniger genutzt wurden für Einzahlungen die E-Wallets Skrill (1,3 %) und Neteller (0,4 %). Seit September/Oktober 2025 werden diese beiden Zahlungsoptionen in den Online-Spielotheken auch nicht mehr angeboten.
Ein echter Außenseiter unter den Zahlungsmethoden wiederum ist bisweilen Apple Pay. Lediglich für 0,6 % aller Einzahlungen greifen BingBonger zu dieser Bezahloption.
Gemeinsam mit PayPal, Visa und Mastercard zählt Apple Pay zu den US-Zahlungsdiensten, die damit bei uns insgesamt einen Anteil von 61,7 % aller Einzahlungen ausmachen.
Zahlungsoptionen entscheidend bei der Wahl der Spielothek
Die Auswertung zeigt, dass ein Großteil der Nutzer bevorzugt die gleichen Zahlungsarten wählen. Es kommt daher nicht unbedingt auf maximale Vielfalt bei den Zahlungsoptionen an, sondern vielmehr darauf, dass bewährte Dienstleister zur Verfügung stehen. Am Beispiel von PayPal wird dies besonders deutlich.
PayPal ist im E-Commerce allgegenwärtig und in Deutschland bislang weitgehend konkurrenzlos. Zwar gibt es gerade beim Online-Shopping auch zunehmend beliebtere Alternativen, aber PayPal bleibt fest etabliert.
PayPal genießt vor allem das Vertrauen der Nutzer, wodurch es in Online-Spielotheken praktisch zu einer unverzichtbaren Option geworden ist.